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Mitteilungen und Berichte von Amnesty Deutschland: |
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Wasser und Menschenrechte 07. September 2011
Am 7. September fand im Rudolf- Steiner-Haus in Hamburg eine Podiumsdiskussion zum Thema „Lebensquelle Wasser - Klimawandel und Menschenrechte“ statt. Eingeladen hatte der Hamburger Amnesty-Bezirk in Kooperation mit dem Climate Service Center (CSC).
Zunächst begrüßten Dieter Sienknecht für Amnesty und Prof. Guy Brasseur für das CSC die Erschienenen.Danach leitete Barbara Hennemuth von der Gruppe 1534 kurz in die Thematik ein, wobei sie besonders die Anerkennung eines Menschenrechts auf Wasser durch die UNO im Jahre 2010 und die Betonung des Klimawandels als Bedrohung für den Weltfrieden durch den UN-Sicherheitsrat im Juli 2011 hervorhob.
Dann hatten die Podiumsteilnehmer das Wort. Unter der souveränen Moderation des Hamburger Journalisten Burkhard Plemper beleuchteten aus verschiedenen Aspekten das Thema:
Prof. Dr. Hartmut Graßl, ehem. Direktor des Weltklimaforschungs-programms; Wolfgang Grenz, Generalsekretär von Amnesty International Deutschland; Prof. Dr. Maria Mánez Costa, Agrarökonomin, CSC; Jo Leinen, Mitglied des Europaparlaments und Vorsitzender des Ausschusses für Umweltfragen.
Es wurden folgende Fragen angesprochen und diskutiert: zunehmende Bedrohung der Inselstaaten in der Südsee durch den steigenden Meeresspiegel; Verschärfung der Dürre im Mittelmeerraum; Zunahme der Migration aufgrund zunehmenden Schwundes der Lebensgrundlagen; rechtsverbindliche Definition von 'Klima-Migranten'; europäischer Beitrag zur Verbesserung der Lebensbedingungen in von Dürre bedrohten Gebieten; Umgang mit zerfallenden Staaten.
Das Publikum folgte den Ausführungen mit großer Aufmerksamkeit und bewies sein Interesse durch vertiefende und ergänzende Nachfragen. Deutlich wurde nicht nur die Wichtigkeit des Problems, sondern auch die Bedeutung des Zusammenwirkens von Menschenrechtsorganisationen, Wissenschaft und Politik. So kann etwa die Klima-forschung Aussagen über zukünftige dramatische Veränderungen der Lebensbedingungen vorlegen, auf die sich Organisationen wie Amnesty International einstellen müssen. Auch auf diesem Gebiet sind politische Entscheidungen ohne Berücksichtigung von Menschenrechtsaspekten nicht zu verantworten.
Siehe Video auf YouTube Kanal Amnesty Hamburg:
http://www.youtube.com/user/AmnestyHamburg? feature=guide#p/c/63ECF60F449B9B2F/0/WDgjquTO-t0
Dieter Sienknecht, Gruppe 1534
Gegen Steinigungen im Iran am 13. August 2011

Mit unserer Aktion am Jungfernstieg bei sonnigem Wetter erinnerten wir an Steinigungen im Iran, die dort leider immer noch zur Realität im Strafvollzug zählen und vor allem bei Vergehen wie Ehebruch verhängt werden. Wir sammelten ca. 250 Unterschriften für die Abschaffung dieser grausamen Todesstrafe, die wir an die iranische Justizbehörde und an die iranische Botschaft in Berlin schickten.
Cynthia Olotu, Gruppe 1120
15. Radtour für die Menschenrechte 2011
Mit Musik der St. Stephan Brass Band startete am Sonntag, dem 31. Juli, die 15. „Radtour für die Menschenrechte“ vor dem Michel in der Hamburger Innenstadt. Um halb 12 machten sich etwa 15 Fahrräder auf den Weg der ersten Etappe. Zunächst radelt die Gruppe durch die Lüneburger Heide, durchquert Niedersachen und Sachsen-Anhalt, um dann am Samstag, dem 6. August, Magdeburg zu erreichen.
Ziel ist es, die Öffentlichkeit auf schwere Menschenrechtsverletzungen hinzuweisen und zur Unterstützung aufzurufen. Veranstalter dieser Aktion ist die Amnesty-International-Gruppe des Bezirks Sachsen-Anhalt und wird von Amnesty-Gruppen an den jeweiligen Stationen unterstützt. Zum 15. Mal findet die Radtour statt und wird hoffentlich im nächsten Jahr wieder ein voller Erfolg. Allerdings wünscht sich die Veranstalter-Gruppe dringend Nachwuchsradler.
Machen Sie mit und treten Sie nächstes Jahr sportlich für die Einhaltung der Menschenrechte ein!
Nathalie Schultz AK Öffentlichkeit
Internationaler Tag der Folteropfer 2011

Der 26.06. fiel dieses Jahr auf einen Sonntag, so dass wir einen Flohmarkt in der Hamburger Innenstadt als Aktionsort gewählt hatten. Obwohl wir nur zu viert waren, gelang es uns, mit der schauspielerischen Darstellung von Folterszenen viel Aufmerksamkeit zu erregen.
Ana hatte die Rolle des Folteropfers übernommen: sie trug einen schwarzen Leinenbeutel auf dem Kopf und war an Händen und Füßen gefesselt. Steffi und Marc stellten währendessen die Folterer dar. Als Symbol der Straflosigkeit trugen sie weiße Masken. Unter der Darstellung von Schlägen und Beschimpfungen liefen die beiden dann mit der gefesselten Ana über den Flohmarkt und zogen die Aufmerksamkeit der Besucher auf sich. Dann griff Amnesty ein: Inga, hielt eine kleine Rede über das Megaphon.
Anschließend sammelten wir, sowohl am Stand, als auch mit Klemmbrettern, Unterschriften für eine Petition gegen Folter in Ägypten.
Die Darstellung von Folterszenen in der Öffentlichkeit erforderte zwar ein wenig Überwindung, garantierte jedoch die Aufmerksamkeit und das Interesse der Flohmarktbesucher! Ein voller Erfolg!
Amnesty bei Roger Waters 2011
Am 10. und 11.Juni hat Pink Floyd Sänger Roger Waters zwei Konzerte in Hamburg gegeben. Amnesty International durfte während der Veranstaltungen Infotische aufbauen, die von Mitgliedern des Arbeitskreises für Öffentlichkeitsarbeit betreut wurden.

Drei Petitionen wurden schwerpunktmäßig vorgestellt: auf Wunsch von Roger Waters für eine Gruppe, von inhaftierten Studenten aus Laos, für die iranische Journalistin Hengameh Shahidi und für die deutsche Kampagne „Mehr Transparenz bei der Polizei“. Die Polizei-Kampagne wurde dabei besonders kontrovers aufgenommen und diskutiert, da viele der Angesprochenen von den Argumenten für eine Kennzeichnungspflicht von Polizisten nicht überzeugt waren.
Weitere Infotische von Amnesty-Regionalgruppen gibt es an allen Veranstaltungsorten der Roger Waters-Tournee.
Unsere Geburtstagsfeier am 21. Mai 2011 in Altona
EIN TOAST AUF DIE FREIHEIT
Unter diesem Motto stand unsere große Geburtstagsfeier auf dem Paul-Nevermann-Platz in Altona am 21. Mai von 14 – 19 Uhr. Eine mobile Bühne, ein Info-Stand im Amnesty-Pavillon, Helfer vom Arbeitskreis Öffentlichkeit, der Gruppe 1172, kostenloser Strom aus einem Laden, viele Künstler, die natürlich unentgeltlich zur Feier des Tages auf der Bühne standen, ganz tolles Wetter und gut gelaunte, interessierte Passanten – das war der Mix für eine rundum gelungene Veranstaltung zum 50. Geburtstag von Amnesty International.
Wie es sich für eine Geburtstagsfeier gehört, haben wir den Stand und die Bühne mit Luftballons geschmückt, die natürlich bei den kleinen Zuschauern heiß begehrt waren. Die Eltern waren gern zu einer kleinen Spende bereit und schon bald sah man in der Fußgängerzone vor dem Mercado und im Bahnhof Altona überall die Amnesty Kerze.

„Lesemarathon“ für Liu Xiaobo „Lesemarathon“ für Liu Xiaobo 2011
„Dürfen wir um ihre Aufmerksamkeit bitten. Es dauert nur 5-7 Minuten. Wirklich, wir haben mitgestoppt.“ Gespräche verstummen, die Blicke richten sich auf Anne. Sie weist in wenigen Worten auf die Situation von Liu Xiaobo hin. Und leitet über zu Achim Buch, Schauspieler aus dem Ensemble des Deutschen Schauspielhauses, der mit imposanter Stimme das Gedicht des inhaftierten Friedensnobelpreisträgers vorträgt: „Warte auf mich – mit dem Staub..“ Gleich sechs Mal spielte sich diese Szene am 20. März ab. Die Gruppe 1028 zog an diesem Sonntagnachmittag durch Hamburger Cafés als Teil einer länderübergreifenden Aktion, initiiert durch das Internationale Literaturfestival Berlin.
Wie es dazu kam?
Am Anfang stand eine E-Mail: “Aus Anlass des Jahrestages der politischen Lüge wird am 20. März 2011 eine weltweite Lesung für den Friedensnobelpreisträger 2010, Liu Xiaobo stattfinden. An verschiedenen Veranstaltungsorten und über Radiosender werden das Gedicht von Liu Xiaobo „Du wartest auf mich im Staub“ und die Charta 08 vorgetragen. [..] Wir würden uns freuen, wenn Sie am 20. März eine Lesung organisieren könnten.”
10. Dezember 2010
Bühne frei für die Menschenrechte
Rund 100 Leute fanden am Abend des 10. Dezembers ihren Weg in das Hauptgebäude der Universität Hamburg. Der dort stattfindende Abend stand ganz unter dem Motto „Bühne frei für die Menschenrechte“. Anlässlich des Internationalen Tages der Menschenrechte haben kreative Menschen – jung und alt, Laien und professionelle Künstler – gemeinsam die Bühne mit Leben gefüllt. Geboten wurde was für Liebhaber aller Sparten: Szenische Auftritte wechselten mit Liedvorträgen, eine Tanzperformance und projizierte Bilder zum Thema „Menschenwürde (?) hier und heute“ rundeten die bunte Mischung ab.
Entwickelt wurde das Programm unter anderem in dafür eigens angebotenen Workshops, die in der Zeit vom 03. bis 05. Dezember allen Interessierten offen standen und in denen man sich unter professioneller Anleitung mit dem Thema Menschenrechte in den verschiedensten Ausdrucksformen auseinander setzen konnte.
Der Anfang des Abends war, zugegeben, etwas chaotisch: Bis zuletzt wurde fleißig geprobt und am Ablauf gefeilt. Da wir zuvor keine Schließer bestimmt hatten, die den Einlass an den Türen koordinierten, strömten einige Besucher verfrüht in den Saal und wurden ungeplant Zeuge letzter Deko-Arbeiten: Wir haben auf der gesamten Balustrade Windlichter in unseren Amnesty-Bechern verteilt.
Etwas verspätet begann dann endlich die Vorführung. Zur (durchaus beabsichtigten) Irritation der Zuschauer startete das Geschehen nicht auf der Bühne, sondern auf der Balustrade des Hörsaals, wo sich mehr und mehr Sprecher erhoben und ausgewählte Artikel aus der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte rezitierten, welche als Geburtstagskind des Abends ja die eigentliche Hauptrolle spielte.
Weiterlesen: 10. Dezember 2010
CP Young Voices zu Gast bei Amnesty International 2010
CP Young Voices
Auf Einladung von Amnesty International traten unsere CP Young Voices am 10. Dezember bei der Veranstaltung „Bühne frei für die Menschenrechte“ im Hauptgebäude der Universität Hamburg auf.
Dafür hatten die Chormitglieder zuvor ein Bühnenprojekt aus Gesangsstücken, gesprochenen Texten und szenischen Elementen entwickelt. Eingebettet war es in die Darstellungen junger Schauspieler, die in beeindruckender Weise die Gestalt eines Kindersoldaten aus Afrika annahmen, die eines von ihren Eltern verkauften Mädchens aus Brasilien, eines Mannes aus dem Nahen Osten, der seine Frau gesteinigt hat, eines Straßenjungen aus Haiti und einer jungen Aborigine.
In der Vorbereitung hatten sich die CPs eine Reihe von Fragen zu diesen Geschichten gestellt: Was bedeutet es für Menschen, wenn sie entwurzelt werden? Wie können wir chorisch umsetzten, was die Darsteller erzählen? Wie verkünden wir, dass in 60 Ländern dieser Welt Todesurteile vollstreckt und Menschen ihrer Rechte beraubt werden? Und was können wir dem entgegen setzen?
Die Zuschauer waren Zeuge einer ungewöhnlich intensiven Auseinandersetzung: Da waren 25 junge Menschen, die mit ihrem Gesang, ihrem Spiel und ihren Texten ein authentisches, ernstes und mitfühlendes Plädoyer für die Menschenrechte hielten. Deren Vorstellung bewegte und aufrüttelte, das Publikum ebenso ergriff wie begeisterte. Ein einzigartiges aber sicher nicht einmaliges Projekt. Susanne Kriete, Chorleiterin
China Time Podiumsdiskussion 13.09.2010
„Nichts als gute Geschäfte mit Shanghai?“
Hamburg und Shanghai pflegen seit mehr als 20 Jahren eine enge Städtepartnerschaft. Das Spektrum der Zusammenarbeit reicht von Wirtschaft und Handel über Bildung und Wissenschaft sowie Kulturaustausch bis hin zu gemeinsamen Projekten in Bereichen wie Stadtplanung und Umweltschutz. Um Fragen zur Rolle der Rechtstaatlichkeit und den Menschenrechten innerhalb dieser wirtschaftlichen Beziehung eine Plattform zum Austausch zu bieten, haben wir im Rahmen der China Time 2010 als Amnesty International Bezirk Hamburg gemeinsam mit der Tibet Initiative Deutschland eine Podiumsdiskussion organisiert. Teilnehmer der Diskussion waren dabei Corinna Nienstedt von der Hamburger Handelskammer, Dr. Till Steffen als Justizsenator, Günter Frank, Mitglied der Bürgerschaft, SPD und Dr. Monika Lüke, Generalsekretärin von Amnesty. Moderiert wurde die Veranstaltung von Matthias Naß, stellvertretender Chefredakteur „DIE ZEIT“.
Zu Beginn der Veranstaltung hat Helmut Steckel als Vertreter der Tibet Initiative und langjähriges Amnesty Mitglied die rund 65 Gäste in der Aula der Universität Hamburg begrüßt. Dabei hat er die Verbundenheit der beiden Organisationen erläutert, sowie die Notwendigkeit des Austauschs zum Thema Wirtschaftsbeziehungen und der Rolle der Menschenrechte mit China. Im Anschluss daran wurde ca. 1 ½ Stunden über diese Themen diskutiert und auch das Publikum war zum Schluss eingeladen kontroverse Fragen an die Diskussionsteilnehmer zu stellen. Im Foyer hatte die Bergedorfer Amnesty Gruppe und die Tibet Initiative einen Stand aufgebaut, der weitere Informationen für die Gäste bereit hielt. Alles in Allem war die Veranstaltung im Rahmen der China Time ein voller Erfolg und wir freuen uns auf die nächste Gelegenheit zum konstruktiven Austausch im nächsten Jahr.
Karen Patrzek (Pressesprecherin Amnesty International Hamburg)

Die Tibet Initiative und die Bergedorfer Amnesty Gruppe bieten Informationsmaterial und Petitionen für alle Interessierten.

Auf dem Podium saßen v.l.n.r : Corinna Nienstedt (Handelskammer Hamburg, Leiterin Geschäftsbereich International), Dr. Monika Lüke (Amnesty International, Generalsekretärin), Matthias Naß (Moderator, stellvertretender Chefredakteur „DIE ZEIT“), Dr. Till Steffen (Justizsenator der Freien und Hansestadt Hamburg) und Günter Frank (Mitglied der Bürgerschaft, SPD).
Helmut Steckel als Vertreter der Tibet Initiative begrüßt die Gäste in der Aula der Uni.
Amnesty Generalsekretärin Monika Lüke und Matthias Naß sprechen über die Relevanz von Menschenrechten innerhalb der deutsch-chinesischen Wirtschaftsbeziehungen
Empfang der Radtour für die Menschenrechte 2010

Die Begrüßung der Radfahrer der Radtour für die Menschenrechte in Ottensen war ein schöner Erfolg. Nachdem die Radler mit mehreren Zwischenstopps von Berlin nach Hamburg gefahren waren, kamen sie am 7. August am späten Nachmittag freudestrahlend am Bahnhof Altona an. Die Begrüßung hat der Arbeitskreis Öffentlichkeit organisiert.
Nach der Ankunft gab es für die Radler erst einmal einen großen Schluck Wasser aus den neuesten gelben Amnesty-International-Bechern, auf denen groß die schwarze Logo-Kerze zu sehen ist. Die Becher wurden extra für die Aktion bedruckt und waren auch am Stand für 2 Euro erhältlich. Beim nahe liegenden Restaurant Kölsch&Co. gab es für jeden Gast der sich mit einem unserer Becher ein Getränk holen wollte einen Rabatt auf Softgetränke. So wurde die Aktion auch von der umliegenden Gastronomie unterstützt. Eine Samba-Band stand dem Empfangskomitee am Amnesty-Stand lautstark zur Seite und so schauten viele Schaulustige dem bunten Treiben zu.
Der mit Luftballons dekorierte kleine Stand erfreute sich ebenfalls großer Beliebtheit und auch das sonnige, warme Wetter half uns, viele vorbeischlendernde Leute für unsere Sache zu interessieren. In kürzester Zeit wurden über 90 Unterschriften für verschiedene Petitionen zur Kampagne Mit Menschenrechten gegen Armut gesammelt und die Flyeraktionen vor dem Einkaufszentrum Mercado kamen ebenfalls gut bei den vorbeibummelnden Leuten an. Viele Kinder freuten sich über die Amnesty-Luftballons mit der Aufschrift „Ich fliege wohin ich will“, die wir am Stand und in der Einkaufszone verteilten, und so informierten sich auch die Eltern gern am Stand. Es gab einige anregende Gespräche und Diskussionen. Besonderer Beliebtheit erfreuten sich die extra für den Anlass bestellten schwarz-gelben Amnesty International Fahrradklingeln, die es zum Schnäppchenpreis von 3 Euro am Stand gab. Diese werden ab Oktober auch in verschiedenen Fahrradläden erhältlich sein.
Nachdem die Radler sich im nahegelegenen Schwimmbad frisch gemacht und ihre Unterkunft im Karoviertel bezogen hatten, gab es noch ein gemütliches Abendessen in einem syrischen Restaurant mit Bauchtanz-Einlage, bevor es für die Radler am nächsten Tag wieder nach Hause ging. Von unserem freudigen Empfang waren sie so begeistert, dass sie sich mehrfach bedankten und uns einige Fotos schickten. Auch wir bedanken uns für die Unterstützung aller.
Sinah Vonderweiden, Arbeitskreis Öffentlichkeit
Zeig’ Gesicht für Menschenrechte im Iran 2010
A Face for Freedom in Iran
Zahlreiche Menschen in Hamburg und Amnesty International, Bezirk Hamburg sendeten mit der Aktion „…a Face for Freedom in Iran“, die auch in anderen europäischen Ländern stattfand, ein Signal für Millionen von Iranern. Am Samstag, 30.01.2010 von 12:00 bis 15:00 Uhr konnten Hamburgerinnen und Hamburger die Menschen im Iran unterstützen, indem Sie ein Foto von Ihrem Gesicht machen ließen. Sie wollten ihre Gesichter für Freiheit im Iran zeigen und sich auf diese Weise für die Einhaltung der Menschenrechte im Iran einzusetzen. Jedes Gesicht ist ein Symbol des Friedens. Mit dieser Aktion wollten sie, in Solidarität zu den Menschen im Iran, ein Zeichen setzen für diejenigen, deren Stimmen bisher noch nicht gehört wurden.

Wiederholung der Aktion am 12. Juni 2010
Die Menschen in Hamburg und Amnesty International fordern die Regierung im Iran dazu auf:
• zurückhaltend bei zukünftigen Demonstrationen vorzugehen und das Menschenrecht auf freie Meinungsäußerung im Iran zu gewährleisten. • eine unabhängige Untersuchung der Vorgehensweise der Milizen und Sicherheitskräfte während der Demonstrationen durchzuführen und Mitglieder der Milizen und Sicherheitskräfte, die Menschenrechtsverletzungen begangen haben, zur Rechenschaft zu ziehen. • sicher zu stellen, dass Gefangene nicht gefoltert oder misshandelt werden und eine faire Verhandlung erwarten dürfen. • die Einschränkungen der Meinungs- und Versammlungsfreiheit zu beenden. Wir verlangen die sofortige und bedingungslose Freilassung aller Gefangenen, die lediglich verhaftet wurden, weil sie ihre Meinung zum Ausgang der Wahlen ausgedrückt haben und die Freilassung von Menschen, die nach unfairen Prozessen und Schauprozessen inhaftiert wurden.
Auch auf dem YouTube-Kanal von Amnesty International Hamburg ist ein kurzer Bericht zu sehen.
http://www.youtube.com/user/AmnestyHamburg?feature=guide#p/c/63ECF60F449B9B2F/3/Vg-WrGmapPs
Smartmob: Nie wieder Völkermord in Darfur 30.10.2010
Gemeinsam mit der Gesellschaft für bedrohte Völker und SOS Darfur hat Amnesty International am 30.10.2010 auf dem Hamburger Gerhard-Hauptmann-Platz einen so genannten Smartmob – ein Flashmob mit gesellschaftspolitischem Hintergrund – gestartet. Ziel der Aktion war es, die Öffentlichkeit auf kreative, interessante, friedliche, aber auch ungeschönte Weise auf den anhaltenden Genozid in Darfur aufmerksam zu machen. Dazu haben alle Teilnehmer, die mit roter Schminke und roten Servietten entsprechend „blutig“ geschminkt waren, ein Massaker nachgestellt, indem sie sich drei Minuten lang reglos auf den Boden des Platzes gelegt hatten. Insgesamt sind wir so innerhalb von 45 Minuten drei Mal gemeinsam „gestorben“. Außerdem waren aussagekräftige Transparente und Infotische aufgestellt, um Passanten auch mit Flyern über die nötigen Fakten zu informieren und sie zur Teilnahme an unseren Petitionen einzuladen. Obwohl Smartmobs im Vergleich zu normalen Infoständen nur sehr kurze, scheinbar spontane Aktionen sind, hat unsere AI-Gruppe 1172 auf diese Weise in einer Stunde viele Unterschriften sammeln können.
Fotos der Aktion gibt es auf http://www.flickr.com/photos/43837164@N07.
Frauke Priegnitz, Gruppe 1172
Mexiko 1968 – Das Massaker von Tlatelolco – Über 40 Jahre Straflosigkeit
Zu diesem Thema sprach Ana Ignacia Rodríguez, genannt La Nacha, am 1.12.2009 in der bis auf den letzten Platz gefüllten Werkstatt 3 in Altona. Und unter diesem Motto stand auch die speakers tour, die La Nacha im November/ Dezember durch neun Städte führte. Sie sprach als Zeitzeugin und Überlebende des Massakers vom 2. Oktober 1968 und als ehemalige politische Gefangene über die Straflosigkeit der Täter und die bis heute andauernden staatlichen Menschenrechtsverletzungen in Mexiko.
Als Mitglied des Comité 68 – einem 1978 ge-gründeten Zusammenschluss von Aktivist/ innen – berichtete La Nacha über ihre aktuelle Kampagne gegen die Straflosigkeit und gegen das Vergessen. Dem Komitee war es in den vergangenen Jahren gelungen, den früheren Innenminister und späteren Staatspräsidenten, Luis Echeverría Álvarez, unter Mordanklage zu stellen. Neben anderen wird er als der Hauptverantwortliche für die Massaker vom 2.10. 1968 und vom 10.6.1971 sowie für die im sog. "schmutzigen Krieg" der 1970er Jahre verschwundenen Menschen (man spricht von ca. 600 Personen) angesehen. Der Oberste Gerichtshof erließ gegen Echeverría für die Dauer von zwei Jahren Hausarrest (ein in der neueren Geschichte Mexikos einmaliger Vorgang), erwirkte aber im Frühjahr 2009 dessen Aufhebung, ohne den Beschuldigten zu rehabilitieren. Dies gibt dem Komitee die Möglichkeit, den Fall nach Ausschöpfung der nationalen Gerichtsbarkeit vor ein internationales Strafgericht zu bringen.
Weiterlesen: Mexiko 1968 – Das Massaker von Tlatelolco – Über 40 Jahre Straflosigkeit
Menschenrechtsaktivistin und Friedensnobelpreisträgerin Shirin Ebadi 2009
Veranstaltung mit Menschenrechtsaktivistin und Friedensnobelpreisträgerin Shirin Ebadi
Friedensnobelpreisträgerin Shirin Ebadi, Juristin, Menschenrechtsaktivistin und 2003 als erste muslimische Frau mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet, ist nach einem Besuch der USA als Gast der Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg e.V. in Kooperation mit Amnesty International, Bezirk Hamburg in Hamburg und hat mit Ruth Jüttner, Amnesty Iran-Expertin, über die Situation im Iran gesprochen. Moderatorin des Abend in der Katharinen Kirche war Prof. Ursula Neumann, Universität Hamburg,
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Straßentheater zur Unterstützung von Folteropfern am 26.06.2009
Internationaler Tag der UN zur Unterstützung der Opfer von Folter und Misshandlung

Hamburg am Freitagmittag in der Mönckebergstraße: Eine Person kniet gekrümmt auf dem Boden. Zwei Personen schlagen brutal auf offener Straße auf sie ein - ohne Erbarmen. Die Passanten bleiben kurz stehen, grübeln, einige wollen helfen, aber die Meisten gehen weiter. „Gefoltert wird überall rund um den Globus - in staatlichem Auftrag, durch Kriminelle oder ganz privat. Jedes Jahr werden nach offiziellen Angaben so viele Frauen durch Misshandlungen getötet, wie Amerikaner im gesamten Vietnam-Krieg umkamen“, mit ruhiger aber kraftvoller Stimme gibt eine Vertreterin von Amnesty International Fakten der Folter, Grausamkeit und des Todes in der Welt durch ein Megaphon, und verteilt Flyer. „Ein Sechstel der Menschheit leidet permanent Hunger, alle drei Sekunden stirbt ein Kind, 42 Millionen Menschen befinden sich auf der Flucht vor Hunger und Gewalt“; ihnen allen wird - wie in Artikel 5 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte benannt - grausame, unmenschliche und erniedrigender Behandlung zuteil.
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Gymnasium Farmsen: Gegen den Einsatz von Kindersoldaten 2009
180 "Rote Hände" gesammelt
Klasse 10d - Unterschriftsaktion am „Tag der offenen Tür“

In der 10. Klasse behandelten wir das Thema Menschenrechtsverletzungen auf der ganzen Welt im Unterricht. Von einigen Menschenrechtsverletzungen waren wir ziemlich schockiert, doch besonders betroffen waren wir vom Einsatz von Kindersoldaten. Die Vorstellung, dass Kinder in unserem Alter oder noch jünger in den Krieg geschickt werden, war für uns unvorstellbar. Wir beschlossen, etwas dagegen zu unternehmen, und informierten uns bei Amnesty International, einer Organisation, die sich weltweit gegen Menschenrechtsverletzungen einsetzt.
Ein Mitglied einer Hamburger Amnesty-Gruppe, stellte uns verschiedene Materialien für Aktionen zur Verfügung. Wir entschieden uns für eine Ausstellung von Bildern ehemaliger Kindersoldaten.
Am „Tag der offenen Tür“ am 24.1.2009 präsentierten wir die Ausstellung und führten die Aktion „Rote Hand“ durch. Bei dieser Aktion wurde den Leuten eine Hand mit roter Farbe bemalt und sie setzten ihren Handabdruck auf ein Blatt Papier, außerdem ihren Namen und ihre Stadt, um so gegen den Einsatz von Kindersoldaten zu protestieren.
Mit dieser Aktion hatten wir großen Erfolg:
Wir sammelten 180 „Rote Hände“!
Diese wurden an terre des hommes geschickt und von dort zum „Tag der Kindersoldaten“ am 12. Februar an die UNO weitergeleitet. Wir hoffen, dass diese Aktion mit dazu beiträgt, dass die Kinder nicht mehr als Soldaten eingesetzt werden und ihnen geholfen werden kann.
Juliane Peters, 10d
Journey of Hope-Aktion 2009
Am 29.04.09. hat der "ai-Bezirk-Hamburg" und die "Intiative gegen die Todesstrafe" die Journey of Hope-Aktion in Hamburg-Ottensen in der "Werkstatt3" organisiert.
Trotz Blitz, Donner und Wolkenbruch hatten sich cirka 50 Zuhörer eingefunden. Nach der Aufzeichnung bei der Kerner-Show und sich daraus ergebenen kurzen Verspätung wurde der Beginn der Vorträge von Fr.C. Olotu (ai-Gr.-Todesstrafe/ HH-Othmarschen) eröffnet/kommentiert.
Bill Pelkes hat als erster seinen Vortrag gehalten, dann Terri Steinberg und als letzter Ray Krone.
Die Übersetzung von unserem Dolmetscher war gut, schnell.
Diese drei Lebensgeschichten in dieser Form vorgetragen war schon sehr bewegend. Man konnte es förmlich fühlen das Bill, Terri und Ray, trotzdem sie ja täglich ihre Geschichte erzählen, sehr bewegt waren.
Jeder von uns hat sein "Kreuz" zu tragen, ohne Frage. In den Fall von Bill, Terri und Ray kann man aber sehen wie schnell man in Sachen hinein geraten kann die man nicht für möglich gehalten hat. Solche Schicksale gibt es viele und niemand soll glauben dass er nicht betroffen sein könnte.
Siehe auch YouTube:
http://www.youtube.com/user/AmnestyHamburg?feature=guide#p/c/A8F230EDDC90F367/0/6l-6rADOp0g
http://www.youtube.com/user/AmnestyHamburg?feature=guide#p/c/A8F230EDDC90F367/1/V4Maa9gv1II
http://www.youtube.com/user/AmnestyHamburg?feature=guide#p/c/A8F230EDDC90F367/2/xWjWN2XK76Y
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Länder- und Koordinationsgruppen: |
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