Gruppe 1507 (Geesthacht)
Die Gruppe arbeitet zu: Kampagnen
Auf dieser Seite finden Sie Informationen zur Geesthachter Gruppe. Wir bestehen zur Zeit aus zehn aktiven Mitgliedern. 1999 konnten wir unser 25-jähriges Bestehen feiern. Gleich zu Beginn: Um unsere vielen Ideen umsetzen zu können, suchen wir noch Menschen gleich welchen Alters oder Geschlechts, die über etwas freie Zeit verfügen und gern bei uns mitarbeiten möchten.
In Tunesien sind im August 1992 265 Angehörige der al-Nahda-Bewegung von einem Militärgericht zu 21 Jahren Haft verurteilt worden. Mit Briefen und in öffentlichen Aktionen versuchen wir etwas über den Verbleib von 23 Mitgliedern dieser Gruppe herauszufinden.
Die Unterstützung von Asylbewerbern gehörte bisher mit zu unseren Schwerpunkten. Da kaum noch Flüchtlinge in unser Land kommen, rückt dieser Bereich immer mehr in den Hintergrund. Allerdings arbeiten wir aktiv im Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein mit.
Einige Gruppenmitglieder schreiben jeden Monat Briefe gegen das Vergessen zu den im ai-Journal veröffentlichten Schicksalen.
In der Innenstadt von Geesthacht und auf Veranstaltungen machen wir Öffentlichkeitsarbeit mit Informationsständen, an denen wir Unterschriften sammeln und bundesweite ai-Kampagnen unterstützen.
In der Presse berichten wir regelmäßig über unsere Arbeit. Monatlich erscheint im "Wochenend Anzeiger" ein Bericht über Erfolge in der Menschenrechtsarbeit.
Zu einer festen Einrichtung ist unsere Fastenaktion in Zusammenarbeit mit den Geesthachter Kirchengemeinden geworden. Sie hat das Motto „Sieben Wochen mit Engagement für die Menschenrechte“.
Jedes Jahr gestalten wir ai-Gottesdienste mit verschiedenen Kirchengemeinden.
Wir konnten Geesthachter Schüler und Konfi rmanden gewinnen, Projekte zum Thema Menschenrechte durchzuführen und die Ergebnisse anlässlich unserer Jubiläumsfeier im neu gestalteten Ratssaal vorzustellen.
In den Schulen informieren wir auf Anfrage der Lehrer über die Arbeit von ai und zum Thema Menschenrechtserziehung. So hatten wir im Juli 2000 die Gelegenheit, an der Gesamtschule Glinde im Rahmen einer Projektwoche einen Unterrichtstag zum Thema Menschenrechte zu gestalten. Bei dieser Gelegenheit gratulieren wir der IGS Glinde zum frisch verliehenen Titel „Schule ohne Rassismus“ und wünschen Schülern und Lehrern viel Erfolg im Einsatz gegen Ausländerfeindlichkeit und Diskriminierung.
Da ai sich ausschließlich über Spenden und Fördererbeiträge finanziert, begleitet uns das Thema Finanzen durch das gesamte Jahr. (Spendenkonto: 80 90 100, Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 370 205 00, zu Gunsten Gruppe 1507) Wir bedanken uns bei allen Förderern für die regelmäßige Unterstützung. Zu einer festen Einrichtung ist unser Bücherflohmarkt geworden. Das eingenommene Geld kommt der Arbeit von ai zu Gute.
Die Benefizkonzerte mit David Robertson und Irmgard Maschke am Volkstrauertag 1999 in der St. Salvatoris Kirche und der Gruppe Yidaki im Juli 2000 in der Christuskirche waren ein wirklicher Genuss und haben so ganz nebenbei unsere Kasse deutlich aufgebessert.
Vielen Dank.
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