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Briefe schreiben, Leben retten |
Wichtiges AI-Instrument
Briefe gegen das Vergessen
Die "Briefe gegen das Vergessen" sind Briefaktionen im Rahmen von Kampagnen und
längerfristigen Aktionen. Mit internationalen Appellen können
Menschenrechtsverletzungen ins Licht der Öffentlichkeit geholt und beendet
werden. Jeder Brief trägt dazu bei, dass Folter gestoppt, ein Todesurteil
umgewandelt oder ein Mensch aus politischer Haft entlassen wird. Der Bezirk Hamburg setzt sich aktuell für zahlreiche Fälle ein. 7 Fälle präsentieren wir hier in einer Kurzdarstellung. In zwei Unterrubriken finden Sie die jeweiligen Beschreibungen in Langfassung und Musterbriefe.
Hier eine Anleitung zum Briefe schreiben: 2008 anleitung zum briefeschreiben.pdf
Setzen auch Sie sich in diesem Jahr mit Stift und Papier für die Opfer von
Menschenrechtsverletzungen ein!
Klicken Sie auf unsere "Aktuellen Fälle 1 und 2"!
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Reisen und Menschenrechte |
Boykott oder Reisen?
Die Position von AMNESTY INTERNATIONAL
Viele Länder erscheinen als Reiseparadies und ziehen somit viele Touristen an. Oft sind die Reisenden wenig über Menschenrechtslage in ihrem Reiseland informiert. Reisen heißt allerdings auch, die politischen und rechtlichen Gegebenheiten eines Landes zu kennen. AMNESTY INTERNATIONAL ruft nicht zum Boykott eines Landes auf. So überlassen wir es den Reisenden selbst, nach ihren Sachkenntnissen angebrachte Entscheidungen zu treffen. Deshalb ist es unser Ziel und Anliegen, Reisende vollumfänglich über die Menschenrechtslage in Ihren Reiseländern zu informieren und zu sensibilisieren. Zudem möchten wir die Reisenden ermutigen, sich aktiv für die Verbesserung der Situation im jeweiligen Land einzusetzen.
Wie kann ich aktiv werden? Es gibt verschiedene Möglichkeiten, sich für die Menschenrechtslage in Ihrem jeweiligen Reiseziel einzusetzen. • Briefe schreiben • An Aktionen teilnehmen • Mitglied werden
Wo finde ich Informationen? Die andere Reiseseite: http://www.fairunterwegs.org http://www.amnesty.de/laenderberichte
Beispiel: Tunesien
Sonniges Ferienland und finsterer Folterstaat
Hunderte, wenn nicht Tausende junger Terrorismusverdächtiger und sogar einige Kinder wurden in den letzten fünf Jahren in Tunesien verhaftet. Viele wurden gefoltert und auf andere Weise misshandelt, in Einzelhaft gehalten und zum «Verschwinden» gebracht. Manche wurden nach unfairen Prozessen zu langen Gefängnisstrafen oder sogar zum Tod verurteilt. Fordern Sie von der tunesischen Regierung, Folter, Misshandlungen, willkürlichen Festnahmen und geheimen Inhaftierungen unverzüglich einen Riegel zu schieben. Hier die vollständige Information: tunesien_2008_08.pdf
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