Jetzt für Menschenrechte einsetzen, denn Du machst den Unterschied!

    

Willkommen bei Amnesty International Bezirk Hamburg!

Amnesty International  -  Bezirk Hamburg

Von der Öffentlichkeit gehört, von Menschenrechtsverletzern gefürchtet: Amnesty International ist eine weltweite, von Regierungen, politischen Parteien, Ideologien, Wirtschaftsinteressen und Religionen unabhängige Mitgliederorganisation. Auf Grundlage der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte wendet sich Amnesty gegen schwer wiegende Menschenrechtsverletzungen. Amnesty ist Teil einer Bewegung, in der Menschen zusammenkommen, um sich gemeinsam gegen Menschenrechtsverletzungen einzusetzen - und zwar nicht abstrakt, sondern ganz konkret und für Tausende, die in Gefahr sind.

Die Stärke von Amnesty liegt im freiwilligen Engagement von mehr als drei Millionen Menschen weltweit: Junge und Alte verschiedenster Nationalitäten und Kulturen beteiligen sich. Sie alle bringen unterschiedliche religiöse und politische Einstellungen und Lebenserfahrungen mit. Aber alle setzen ihre Kraft und Fantasie ein für eine Welt ohne Menschenrechtsverletzungen. Sie engagieren sich für die Opfer und unterstützen und schützen Menschenrechtsverteidiger. Einsteigen kann man überall, zu jeder Zeit und auf verschiedenen Wegen. Jeder kann sich an unseren Aktionen beteiligen und Veränderungen bewirken. Das Credo von Amnesty International lautet: Du kannst

Wir freuen uns über jede Hilfe, und alle die gelegentlich oder auf Dauer in den Gruppen oder im Bezirk mitarbeiten wollen.

Auf unseren Seiten finden Sie Informationen über die Gruppen im Bezirk Hamburg und über einige Schwerpunkte unserer Arbeit. Außerdem können Sie mit uns Kontakt aufnehmen und Appellbriefe für von Hamburger Gruppen betreute Gefangene herunterladen.

 







S.O.S. Europa - Flüchtlingsrechte in Seenot

Flüchtlinge in Seenot
 

Menschen verlassen ihr Land, weil dort keine Lebensperspektive existiert, etwa weil Dürre herrscht, keine Einkommensmöglichkeiten bestehen und Armut weit verbreitet ist. Doch der Weg nach Europa ist gefährlich: Einige ertrinken im Meer, andere sterben in überfüllten Transportern, viele werden an der Grenze zurückgewiesen.

Wer trotzdem als Migrant oder Migrantin europäischen Boden erreicht, hat nichts zu lachen. Gewalttätige Übergriffe an den Grenzen, monatelange Abschiebungshaft, rechtswidrige Verfahren, fehlende medizinische Versorgung und fehlende Bildungsmöglichkeiten für die Kinder machen das Leben hier kaum erträglich.

Europas Migrationspolitik wird von Tag zu Tag restriktiver. Oberstes Ziel der europäischen Migrationspolitik ist es, Migration zu verhindern, dh. die europäischen Grenzen möglichst unpassierbar zu machen. Die Kontrolle der Aussengrenze von Europa ist somit wichtiger als Menschenleben. Europa muss in erster Linie alles in seiner Macht Stehende tun, um das Leben der MigrantInnen zu schützen. Zudem müssen die europäischen Länder die Verantwortung für die Folgen ihrer Migrationspolitik übernehmen und dafür Rechenschaft ablegen.

Allein 2011 sind 1500 Männer, Frauen und Kinder beim Versuch, das Mittelmeer zu überqueren, gestorben. Nichtsdestotrotz verschärfen die europäischen Staaten die Kontrolle der Aussengrenzen des Kontinentes weiter. Massnahmen wie das willkürliche Abfangen von Booten, die automatische Rückschaffung sowie Kursumleitungen der Boote sind heute zur Normalität geworden. Zudem wurden Abkommen mit afrikanischen Staaten unterschrieben, um die Migrationskontrolle ausserhalb Europas durchzuführen.   Diese Massnahmen haben katastrophale Folgen für die Migranten und Migrantinnen: Besonders diejenigen, welche nach Libyen zurück geschickt werden, laufen Gefahr, Folter oder anderen inhumanen und entwürdigenden Handlungen ausgesetzt zu werden.

 







Weiterlesen: S.O.S. Europa - Flüchtlingsrechte in Seenot

Das große Sterben im Mittelmeer

Mehr als tausend Menschen sterben jedes Jahr an den Außengrenzen der Europäischen Union. Vor allem die gefährlichen Routen über das Mittelmeer fordern die meisten Todesopfer. Von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt ertrinken afghanische Familien in der Ägäis, versinken überladene Flüchtlingsboote bei der Überfahrt von Nordafrika in Richtung Malta oder Sizilien. Niemand kennt die genaue Zahl der Verschwundenen.

Das Mittelmeer sei das „mit Abstand tödlichste Gewässer weltweit“, befand der UN-Hochkommissar für Flüchtlinge im Jahr 2011. Die geschätzte Zahl der Opfer laut UNHCR lag bei über 1.800. Bereits im Jahr 2006 hatten die Behörden der Kanarischen Inseln ihre Schätzung veröffentlicht, wonach allein in diesem einen Jahr vor den Kanaren wohl an die 6000 Menschen ertrunken seien. Es muss befürchtet werden, dass die Dunkelziffer in beiden Fällen bei Weitem höher liegt.

Denn die tödlichen Dramen, die Menschenrechtsorganisationen entlang der Küsten und Landgrenzen rund um die „Festung Europa“ dokumentieren, reißen nicht ab.







Weiterlesen: Das große Sterben im Mittelmeer

HIER GEHT ES ZU DEN AKTUELLEN VERANSTALTUNGEN IM BEZIRK HAMBURG

 

Banner Veranstaltungen







Griechenlands Asylpolitik - Abschreckung statt Flüchtlingsschutz

Im Umgang mit Flüchtlingen, die über Griechenland nach Europa einreisen wollen, wird die Europäische Union ihren eigenen Ansprüchen nicht gerecht. Statt Flüchtlinge zu schützen, hat der Schutz vor Flüchtlingen Vorrang: Grenzkontrollen wurden verschärft und der europäischen Grenzschutzagentur Frontex mehr Personal und erweiterte Kompetenzen zugestanden. Wer trotzdem die Flucht nach Griechenland schafft, hat kaum eine Chance, einen Asylantrag zu stellen. Die griechischen Behörden halten die Schutzsuchenden unter unmenschlichen Bedingungen in Hafteinrichtungen fest oder schieben sie ohne Prüfung der Asylgründe in ihr Heimatland ab.







Weiterlesen: Griechenlands Asylpolitik - Abschreckung statt Flüchtlingsschutz

Online Aktionen

Machen Sie mit und helfen Sie uns dabei, andere für den Kampf gegen Unrecht zu gewinnen. Je mehr Unterschriften wir sammeln, desto grösser ist unser Einfluss.

 

Online Aktionen:

Amnesty International, London

Amnesty International, Deutschland

http://www.amnesty.ch/de/aktiv/online

URGENT ACTION - Petitionsvorschläge







Moderne Sklaverei in Deutschland

Menschenhandel in die Arbeitsausbeutung

Seit dem ersten Mai 2011 besitzen fast alle EU-BürgerInnen freien Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt. Bulgarische, rumänische und alle Nicht-EU-BürgerInnen müssen jedoch weiterhin eine Erlaubnis beantragen, um in Deutschland arbeiten zu dürfen. Der Niedriglohnsektor in Deutschland ist in den letzten Jahren rapide gewachsen. Laut dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) lag dieser im Mai 2011 bereits bei deutlich über 20 Prozent. Für zwölf Branchen im Niedriglohnsektor sind zum ersten August 2012 erstmalig allgemeinverbindliche Mindestlohnverordnungen in Kraft getreten. Nichtsdestotrotz berichtete die Frankfurter Rundschau am 20. Juni 2012 von ausländischen ErntehelferInnen, die Erdbeeren mitten in Deutschland für 1,20 Euro Stundenlohn pflückten.







Weiterlesen: Moderne Sklaverei in Deutschland

Ihr Brief kann Leben retten







11 Jahre Guantanamo - 2. Amtszeit Obama

US-Präsident muss Menschenrechtsskandal beenden!

 

Präsident Barack Obama muss in seiner zweiten Amtszeit sein altes Versprechen einlösen und das Gefangenenlager Guantánamo schliessen. Die Gefangenen müssen entweder freigelassen werden oder einen fairen Prozess bekommen. Das fordert Amnesty International anlässlich des elften Jahrestages der Eröffnung des Haftlagers in der US-Marinebasis auf Kuba am 11. Januar und wenige Tage vor der feierlichen Amtseinführung des US-Präsidenten am 21. Januar 2013.  

Noch immer sind 166 Männer von den ursprünglich 779 Gefangenen in Guantánamo inhaftiert, die  meisten von ihnen werden seit Jahren ohne Anklage oder Urteil festgehalten. Nur sieben Gefangene sind in den vergangenen elf Jahren von Militärgerichten verurteilt worden. Fünf von ihnen hatten sich schuldig bekannt, um so die Möglichkeit zu erhalten, in ihre Heimatländer zurückzukehren.  







Weiterlesen: 11 Jahre Guantanamo - 2. Amtszeit Obama

Jetzt wieder aktuell: Reisen und Menschenrechte

Boykott oder Reisen?

Die Position von Amnesty International:

Viele Länder erscheinen als Reiseparadies und ziehen somit viele Touristen an. Oft sind die Reisenden wenig über Menschenrechtslage in ihrem Reiseland informiert. Reisen heißt allerdings auch, die politischen und rechtlichen Gegebenheiten eines Landes zu kennen.

Amnesty International ruft nicht zum Boykott eines Landes auf. So überlassen wir es den Reisenden selbst, nach ihren Sachkenntnissen angebrachte Entscheidungen zu treffen. Deshalb ist es unser Ziel und Anliegen, Reisende vollumfänglich über die Menschenrechtslage in Ihren Reiseländern zu informieren und zu sensibilisieren. Zudem möchten wir die Reisenden ermutigen, sich aktiv für die Verbesserung der Situation im jeweiligen Land einzusetzen.

Wie kann ich aktiv werden?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, sich für die Menschenrechtslage in Ihrem jeweiligen Reiseziel einzusetzen.
•    Briefe schreiben
•    An Aktionen teilnehmen
•    Mitglied werden

Wie können Ferienhungrige faire Angebote erkennen? Der Arbeitskreis Tourismus & Entwicklung (akte) hat gemeinsam mit Partnern 20 Labels unter die Lupe genommen, die ökologische oder sozialverträgliche Tourismusangebote auszeichnen.
Wo finde ich Informationen?
Die andere Reiseseite: http://www.fairunterwegs.org
http://www.amnesty.de/laenderberichte







Wir für Amnesty International

 

Wir für Amnesty International
Franka Potente, Günter Grass, Fatih Akin, Gudrun Landgrebe
und viele mehr unterstützen ai im Kampf gegen Folter - tun Sie es auch!


Folter ist ein schwerer Angriff auf Körper und Seele des Menschen. Nicht nur im Irak, sondern auch in 131 weiteren Staaten wurden in den vergangenen Monaten Menschen misshandelt und gefoltert. Amnesty International ist auch dann aktiv, wenn Folter wieder aus den Schlagzeilen verschwunden ist.







Weiterlesen: Wir für Amnesty International