Willkommen bei Amnesty International Bezirk Hamburg!

Amnesty International  -  Bezirk Hamburg

Von der Öffentlichkeit gehört, von Menschenrechtsverletzern gefürchtet: Amnesty International ist eine weltweite, von Regierungen, politischen Parteien, Ideologien, Wirtschaftsinteressen und Religionen unabhängige Mitgliederorganisation. Auf Grundlage der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte wendet sich Amnesty gegen schwer wiegende Menschenrechtsverletzungen. Amnesty ist Teil einer Bewegung, in der Menschen zusammenkommen, um sich gemeinsam gegen Menschenrechtsverletzungen einzusetzen - und zwar nicht abstrakt, sondern ganz konkret und für Tausende, die in Gefahr sind.

Die Stärke von Amnesty liegt im freiwilligen Engagement von mehr als drei Millionen Menschen weltweit: Junge und Alte verschiedenster Nationalitäten und Kulturen beteiligen sich. Sie alle bringen unterschiedliche religiöse und politische Einstellungen und Lebenserfahrungen mit. Aber alle setzen ihre Kraft und Fantasie ein für eine Welt ohne Menschenrechtsverletzungen. Sie engagieren sich für die Opfer und unterstützen und schützen Menschenrechtsverteidiger. Einsteigen kann man überall, zu jeder Zeit und auf verschiedenen Wegen. Jeder kann sich an unseren Aktionen beteiligen und Veränderungen bewirken. Das Credo von Amnesty International lautet: Du kannst

Wir freuen uns über jede Hilfe, und alle die gelegentlich oder auf Dauer in den Gruppen oder im Bezirk mitarbeiten wollen.

Auf unseren Seiten finden Sie Informationen über die Gruppen im Bezirk Hamburg und über einige Schwerpunkte unserer Arbeit. Außerdem können Sie mit uns Kontakt aufnehmen und Appellbriefe für von Hamburger Gruppen betreute Gefangene herunterladen.

Hamburg tritt dem Städtebündnis „Städte für das Leben – Städte gegen die Todesstrafe“ bei

In der Sitzung des Justizausschusses wurde einstimmig der Beitritt zum Städtebündnis „Städte für das Leben – Städte gegen die Todesstrafe“ beschlossen. Im Rahmen des neuen Städtebündnisses verpflichtet sich Hamburg, durch öffentliche Veranstaltungen und Aktionen die Forderung nach der Abschaffung der Todesstrafe aktiv zu unterstützen.

Amnesty International, Bezirk Hamburg, begrüßt im Rahmen der World Coalition Against Death Penalty (ein Zusammenschluss mehrerer NGOs gegen die Todesstrafe) den Beitritt der Freien und Hansestadt Hamburg in das Städtebündnis „Städte für das Leben – Städte gegen die Todesstrafe“, dem sich in Deutschland über 130 Städte (Bremen, Berlin, Stuttgart, Bonn, Hannover, Leipzig, Köln, Schwerin, Weimar, u.v.m) und in der Welt mehr als 1300 Kommunen (Rom, Brüssel, Canberra, Madrid, Amsterdam, Wien, u.v.m.) angeschlossen haben. Die Initiative wurde 2002 von der italienischen Gemeinschaft Sant’Egidio ins Leben gerufen und geht zurück auf die Entscheidung des Großherzogtums Toskana von 30. November 1786, Folter und Todesstrafe endgültig abzuschaffen.

Der Hamburger Bezirk von Amnesty International erwartet von der Freien und Hansestadt Hamburg, dass sich die Hansestadt bei Ihren Partnerstädten und über den Bundesrat und ihre Interessenvertretung in Brüssel unermüdlich dafür einsetzt, dass die Praxis der Todesstrafe weltweit abgeschafft wird.

Seit letztem Jahr hat sich der weltweite Name “No Justice Without Life” für die Initiative durchgesetzt. Mit den unterschiedlichsten Aktionen, wie z. B. die Beleuchtung eines besonderen Denkmals oder Monumentes, Lesungen, Theaterstücke oder öffentliche Veranstaltungen am 29. und 30. November soll die gesamte Verwaltung miteinbezogen werden. Die teilnehmenden Städte können auf einer zur Verfügung stehenden Website ihre Veranstaltungen mit denen der anderen Städte verlinken.

Hamburg, 27.01.2012

DISKRIMINIERUNG VON LESBEN, SCHWULEN, BI-UND TRANSSEXUELLEN

DISKRIMINIERUNG VON  LESBEN, SCHWULEN, BI-UND TRANSSEXUELLEN

IN ST. PETERSBURG

AMNESTY: GESETZESENTWURF VERHINDERN!

Unter dem Deckmantel des Jugendschutzes will die Stadt Sankt Petersburg die Rechte von Lesben, Schwulen, Bi- und Transsexuellen erheblich einschränken:   derzeit  ist    ein Gesetz in Arbeit, das  es ermöglicht,  öffentliche Auftritte und Demonstrationen von Homosexuellen, Bi- und Transsexuellen  als Ordnungswidrigkeit  zu  ahnden, wenn die  „Gefahr“ droht, dass Minderjährige Zeugen  von diesem öffentlichen Auftritt werden könnten.

„Diese Gesetzesvorlage ist ein kaum verhüllter Versuch, Diskriminierung gegen Lesben, Schwule, Bi- und Transsexuelle (LGBT) in Russlands zweitgrößter Stadt zu legalisieren,“ sagte Nicola Duckworth,  Programm-Direktorin für Europa und Zentralasien bei Amnesty International.

Nach Einführung der neuen Bestimmungen wären zum Beispiel „Gay Prides“, also öffentliche Schwulen-Paraden, deren Verbot vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte erst vor rund einem Jahr beanstandet worden waren in Sankt Petersburg praktisch nicht mehr möglich.  „Die geplanten Neuregelungen verletzen das Recht auf Meinungs- und Versammlungsfreiheit, auf Nichtdiskriminierung und Gleichheit vor dem Gesetz. Wir fordern, dass die Gesetzesvorlage unverzüglich gestoppt wird,“ so Nicola Duckworth.

Die zweite Lesung des Gesetzentwurfs wurde aufgrund der zahlreichen Proteste im Inland aber auch vorallem im Ausland auf die Zeit nach den russischen Wahlen verschoben. Amnesty International fordert das Stadtparlament von St. Petersburg auf, den Gesetzesentwurf endgültig abzulehnen und sich gegenüber anderen Städten und Regionen der russischen Föderation gegen die Diskriminierung vom Homosexuellen, Bi- und Transsexuellen aszusprechen.

Bei Fragen wenden Sie sich gerne an Ben Reichel von der Themenkoordinationsgruppe Menschenrechte  und sexuelle Identität  unter
This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. .

Weitere Informationen finden Sie auch unter  www.amnesty-hamburg.de und http://www.mersi-hamburg.de/Main/Eilaktionen

Jetzt wieder aktuell: Reisen und Menschenrechte

Boykott oder Reisen?

Die Position von Amnesty International:

Viele Länder erscheinen als Reiseparadies und ziehen somit viele Touristen an. Oft sind die Reisenden wenig über Menschenrechtslage in ihrem Reiseland informiert. Reisen heißt allerdings auch, die politischen und rechtlichen Gegebenheiten eines Landes zu kennen.

Amnesty International ruft nicht zum Boykott eines Landes auf. So überlassen wir es den Reisenden selbst, nach ihren Sachkenntnissen angebrachte Entscheidungen zu treffen.
Deshalb ist es unser Ziel und Anliegen, Reisende vollumfänglich über die Menschenrechtslage in Ihren Reiseländern zu informieren und zu sensibilisieren. Zudem möchten wir die Reisenden ermutigen, sich aktiv für die Verbesserung der Situation im jeweiligen Land einzusetzen.

Wie kann ich aktiv werden?
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, sich für die Menschenrechtslage in Ihrem jeweiligen Reiseziel einzusetzen.
•    Briefe schreiben
•    An Aktionen teilnehmen
•    Mitglied werden

Wo finde ich Informationen?
Die andere Reiseseite: http://www.fairunterwegs.org
http://www.amnesty.de/laenderberichte

Transparenz schützt die Menschenrechte

Amnesty International fordert mehr Verwantwortung bei der Polizei!

„Täter unbekannt“ lautet der neue Bericht von Amnesty International, der sich mit der mangelnden Aufklärung von mutmaßlichen Misshandlungen durch die Polizei in Deutschland beschäftigt.

In dem im Juli 2010 veröffentlichten Bericht dokumentiert Amnesty International ernstzunehmende Vorwürfe von mutmaßlicher Misshandlung und unverhältnismäßiger Gewaltanwendung durch Polizeibeamte in Deutschland. Amnesty International schildert und kritisiert in dem Bericht, dass die Ermittlungen bei Anzeigen gegen Polizisten mangelhaft waren.

Seit 2004 haben 869 Personen Amnesty International über Probleme mit der Polizei informiert. In 138 Fällen stellte Amnesty International weiterführende Nachforschungen an. Im Zuge dieser Recherchen wurden mutmaßliche Opfer (und bei Todesfällen überlebende Angehörige), Anwälte, Vertreter von Polizei und Staatsanwaltschaften sowie Richter befragt. 15 Fälle werden im Bericht ausfürlich beschrieben.

icon polizei_internet15072010.pdf

Unterstützen Sie die Kampagne mit einer Nachricht oder durch Teilnahme an der Online-Demo: http://www.amnestypolizei.de/

Amnesty International fordert die Freie und Hansestadt Hamburg (FHH) auf, folgende Maßnahmen zu Stärkung der Menschenrechte und des Rechtsstaats zu ergreifen:

Wir für Amnesty International

 

Wir für Amnesty International
Franka Potente, Günter Grass, Fatih Akin, Gudrun Landgrebe
und viele mehr unterstützen ai im Kampf gegen Folter - tun Sie es auch!


Folter ist ein schwerer Angriff auf Körper und Seele des Menschen. Nicht nur im Irak, sondern auch in 131 weiteren Staaten wurden in den vergangenen Monaten Menschen misshandelt und gefoltert. Amnesty International ist auch dann aktiv, wenn Folter wieder aus den Schlagzeilen verschwunden ist.

Weiterlesen: Wir für Amnesty International